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Eine tödliche Liebe - Petra Kelly & Gert Bastia...
3,59 € *
ggf. zzgl. Versand

Im Herbst 1992 wird die langjährige prominente Grünen-Politikerin Petra Kelly unter bis heute nicht völlig geklärten Umständen von ihrem Lebensgefährten Gert Bastian im Schlaf erschossen; anschließend tötet er sich selbst. Alice Schwarzers ausgesprochen detailreich recherchiertes und dennoch sehr spannend geschriebenes Buch widmet sich der ungewöhnlichen Beziehung zwischen der Friedensaktivistin und dem ehemaligen Generalmajor der Bundeswehr und beleuchtet besonders deren tragisches Ende. Schwarzer nimmt dabei keine einseitig feministisch geprägte Analyse vor, sondern ist sichtlich um Objektivität und Unparteilichkeit bemüht und zeichnet voller psychologischem Gespür und menschlicher Einfühlung ein sehr plausibles Bild der komplexen Beziehung und der vielschichtigen Charaktere dieser beiden außergewöhnlichen Menschen sowie der tragischen Tat, die ihrer beider Leben ein Ende gesetzt hat. Dabei wendet sich Schwarzer gegen alle Versuche, den Mord oder erweiterten Suizid zu einem gemeinsamen "Liebestod" zu stilisieren, und macht vielmehr die Genese dieser "tödlichen Liebe" auf bedrückende Weise nachvollziehbar. Ein im guten Sinne "verstörendes" Buch und noch immer ein Werk von höchster politischer Aktualität. Alice Sophie Schwarzer, am 3. Dezember 1942 in Wuppertal geboren, ist eine deutsche Journalistin und Publizistin. Als Gründerin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift "Emma" ist sie eine der bekanntesten Vertreterinnen der deutschen Frauenbewegung. Nach dem Besuch der Handelsschule arbeitete sie einige Jahre im kaufmännischen Bereich. Nach einem zweijährigen Parisaufenthalt kehrte sie 1965 nach Deutschland zurück. 1969 ging sie als Reporterin zur Zeitschrift "Pardon". Von 1970 bis 1974 arbeitete sie in Paris als freie politische Korrespondentin für Radio, Fernsehen und Zeitschriften. Im gleichen Zeitraum studierte sie ohne Abschluss an der Universität Vincennes Psychologie und Soziologie, unter anderem bei Michel Foucault, und freundete sich mit Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre an. Ihr 1975 erschienenes Buch "Der kleine Unterschied und seine großen Folgen", ein Plädoyer für freie Sexualität und die ökonomische Unabhängigkeit für Frauen, machte Schwarzer über Deutschland hinaus bekannt. Seitdem - und verstärkt seit Gründung der Zeitschrift "Emma" 1977 - gilt sie als die bekannteste und auch umstrittenste Persönlichkeit der neuen deutschen Frauenbewegung, die eine Vielzahl von Büchern publiziert hat und nach wie vor eine starke Medienpräsenz zeigt.

Anbieter: buecher
Stand: 20.09.2020
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Eine tödliche Liebe - Petra Kelly & Gert Bastia...
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Im Herbst 1992 wird die langjährige prominente Grünen-Politikerin Petra Kelly unter bis heute nicht völlig geklärten Umständen von ihrem Lebensgefährten Gert Bastian im Schlaf erschossen; anschließend tötet er sich selbst. Alice Schwarzers ausgesprochen detailreich recherchiertes und dennoch sehr spannend geschriebenes Buch widmet sich der ungewöhnlichen Beziehung zwischen der Friedensaktivistin und dem ehemaligen Generalmajor der Bundeswehr und beleuchtet besonders deren tragisches Ende. Schwarzer nimmt dabei keine einseitig feministisch geprägte Analyse vor, sondern ist sichtlich um Objektivität und Unparteilichkeit bemüht und zeichnet voller psychologischem Gespür und menschlicher Einfühlung ein sehr plausibles Bild der komplexen Beziehung und der vielschichtigen Charaktere dieser beiden außergewöhnlichen Menschen sowie der tragischen Tat, die ihrer beider Leben ein Ende gesetzt hat. Dabei wendet sich Schwarzer gegen alle Versuche, den Mord oder erweiterten Suizid zu einem gemeinsamen "Liebestod" zu stilisieren, und macht vielmehr die Genese dieser "tödlichen Liebe" auf bedrückende Weise nachvollziehbar. Ein im guten Sinne "verstörendes" Buch und noch immer ein Werk von höchster politischer Aktualität. Alice Sophie Schwarzer, am 3. Dezember 1942 in Wuppertal geboren, ist eine deutsche Journalistin und Publizistin. Als Gründerin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift "Emma" ist sie eine der bekanntesten Vertreterinnen der deutschen Frauenbewegung. Nach dem Besuch der Handelsschule arbeitete sie einige Jahre im kaufmännischen Bereich. Nach einem zweijährigen Parisaufenthalt kehrte sie 1965 nach Deutschland zurück. 1969 ging sie als Reporterin zur Zeitschrift "Pardon". Von 1970 bis 1974 arbeitete sie in Paris als freie politische Korrespondentin für Radio, Fernsehen und Zeitschriften. Im gleichen Zeitraum studierte sie ohne Abschluss an der Universität Vincennes Psychologie und Soziologie, unter anderem bei Michel Foucault, und freundete sich mit Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre an. Ihr 1975 erschienenes Buch "Der kleine Unterschied und seine großen Folgen", ein Plädoyer für freie Sexualität und die ökonomische Unabhängigkeit für Frauen, machte Schwarzer über Deutschland hinaus bekannt. Seitdem - und verstärkt seit Gründung der Zeitschrift "Emma" 1977 - gilt sie als die bekannteste und auch umstrittenste Persönlichkeit der neuen deutschen Frauenbewegung, die eine Vielzahl von Büchern publiziert hat und nach wie vor eine starke Medienpräsenz zeigt.

Anbieter: buecher
Stand: 20.09.2020
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Auserwähltes Wissen
89,00 € *
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Wie feministisch ist Gender Mainstreaming? Die Studie untersucht die inhaltliche Ausgestaltung von Geschlechterpolitik am Beispiel von Gender Mainstreaming mit theoretischen Angeboten und Versatzstücken von feministischen Theorien in deutschen Kommunen. Auf Grundlage einer Analyse kommunaler Dokumente und qualitativer Interviews wird gefragt, welches feministische Wissen in Geschlechterpolitik einfließt, welche Filter und Transferbruchstellen wirksam werden und welche Folgen dies für die theoretische Ausgestaltung von Gender Mainstreaming hat. Es zeigt sich, dass es weniger zu einer zunehmenden Kluft zwischen Theorieangeboten und Geschlechterpolitik kommt, sondern vielmehr zu einer selektiven Übernahme bestimmter Theorieangebote, die sich nicht immer passgenau in Strukturen von Geschlechterpolitik einfügen und daher inhaltliche Verwerfungen mit sich bringen können. Abschließend werden die Folgen eines solchen Ausschlusses und mögliche Alternativen für die politische Praxis besprochen.

Anbieter: Dodax
Stand: 20.09.2020
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Schlechtes Deutsch
9,80 € *
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In vielen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen hat sich ein laxer Umgang mit der deutschen Sprache breit gemacht. Der Autor analysiert zunächst, welche Rolle seit etwa 1970 Mode- und Pseudowörter spielen und wie sich Jugendsprachc, feministisch korrekte Begriffe und sprachliche Besonderheiten der DDR auswirken. Während beim Behördendeutsch in den letzten Jahrzehnten ein Wandel zum Besseren nicht zu verkennen ist, verdüstern Doublespeak, Euphemismen, akademischer Schwulst, Überladenheit des Stils und Verwissensschaftlichung selbst der Umgangssprache das Bild. Ein Abschnitt widmet sich krassen Fehlern (Solözismen) in Lexik und Grammatik, ein weiterer schiefen Bildern und gemischen Metaphern. Anschliessend wird der Einstrom von Anglizismen und Amerikanismen seit den Erhebungen von H. Galinsky aktualisiert. Mit der Globalisierung des Englischen geht die fehlerhafte Verwendung englischer Begriffe und die Übernahme englischer Syntax einher. Resümierend setzt sich der Autor mit J. Trabants These vom drohenden Ende der .Kuitursprache" Deutsch auseinander. Der Autor dokumentiert seine Studie mit einer Fülle von Beispielen aus den Print- und elektronischen Medien sowie aus der Alltagssprache. Die Art, wie die deutsche Sprache malträtiert wird, ist beklagenswert, hat aber auch ihre komischen Seiten.

Anbieter: Dodax
Stand: 20.09.2020
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Schreiben als "arma poderosa"?
81,50 € *
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Isabel Allende ist seit über zwanzig Jahren die populärste Bestsellerautorin Lateinamerikas. Wie wurden ihre ersten beiden Romane, La casa de los espíritus und De amor y de sombra , unter der Pinochet-Diktatur im Heimatland der Autorin aufgenommen? Wie etablierte sich ihr Erfolg im Deutschland der achtziger Jahre? Sind Isabel Allendes Erstlingswerke tatsächlich so diktaturkritisch und feministisch, wie sie häufig eingeschätzt wurden? Diesen Fragen nähert sich die Arbeit mit detaillierten Textanalysen und der Aufarbeitung ihrer Rezeption in der deutschen und chilenischen Presse.

Anbieter: Dodax
Stand: 20.09.2020
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Feministische Staatstheorie
74,90 CHF *
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Auf den ersten Blick mag es so scheinen, als habe die deutschsprachige feministische politische Theorie, von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen, in den vergangenen Jahren die staatstheoretische Debatte iibersehen, verges sen, ilbergangen oder vielleicht gar verschlafen. Eva Kreiskys prominent gewordenes Theorem yom Staat als Mannerbund schien der einzig relevante und vielerorts diskutierte Ansatz zum Verhaltnis von Staat und Geschlecht in der feministischen Politikwissenschaft hierzulande. Der 1991 gegrilndete Ar beitskreis Politik & Geschlecht in der Deutschen Vereinigung flir Politische Wissenschaft startete zwar mit dem programmatischen Reader ,Staat aus femi nistischer Sicht' (Biester u. a. 1992a), doch eine Fillle von staatstheoretischen Debatten folgte dieser Edition bedauerlicherweise nicht. Allenfalls unter dem Stichwort Wohlfahrtsstaat im Kontext sozialpolitischer Untersuchungen konn ten weitere staatsbezogene Uberlegungen erwartet werden. Die mehr als zwan zigjahrige Praxis der Neuen Frauenbewegung vis a vis des Staates, chang ie rend zwischen seiner 'Damonisierung' und seiner 'Funktionalisierung' (vgl. S. 20), verhinderte immer wieder die sachlich distanzierte Analyse und Theo riebildung. Erst das gewachsene feministisch-politologische wissenschaftliche SelbstbewuBtsein lieB den gescharften Blick auf den patriarchalen Staat attrak tiv und produktiv erscheinen. Was bislangjedoch fehlte, war eine Dokumentation und kritisch-iiberblik kende Bearbeitung des disparaten Forschungsstandes: hier liegt sie nun end lich vor. Birgit Seemanns Studie systematisiert das gesamte breit gestreute Themenfeid zum vergeschiechtlichten Staat und kategorisiert die analytischen Ansatze in ieicht zugangiicher, ilberzeugender Weise.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 20.09.2020
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Repräsentationen männlicher Abwertung
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 2, Universität Wien (Germanistik), Veranstaltung: Proseminar Sprachgebrauch: Jedem hauptmann seine nebenfrau? - Postfeministische Definitionsmacht im Deutschen, Sprache: Deutsch, Abstract: Sprache ist, zumindest für den Grossteil aller männlichen wie weiblichen Menschen, allgegenwärtig, immer da, sie steht ständig zur Verfügung, wenn man sie braucht; zwar womöglich nicht immer genau so wie gewollt, Versprecher, linguale Ausreisser etc. gehören dazu, aber sie ist doch konstant vorhanden, ohne dass lange gesucht werden müsste. Was damit zum Ausdruck kommen soll ist, dass Sprache, obwohl sie gewissermassen unser Denken ist und es in filtrierter Form auch wiedergibt, kein beliebter Gegenstand des Nachdenkens an sich ist. Sie wird zumeist als fertiges Objekt hingenommen, vergleichbar mit einem Stuhl oder Tisch, bei denen im Normalfall auch nicht lange nach der Herstellung gefragt wird, sondern die gefallen oder nicht, qualitativ hochwertig sind oder nicht etc. Ebenso gibt es innerhalb der Sprache schöne oder weniger schöne, prestigeträchtige oder weniger reputative Ausdrücke. Aus sprachwissenschaftlicher Perspektive bietet es sich an, genau dort anzusetzen und zwischen offensichtlichen sprachlichen Hierarchien, die im Allgemeinen ohne Probleme akzeptiert werden, und deren Ursprung bzw. Erfindung Bezüge herzustellen. Aus feministisch bzw. postfeministisch linguistischer Perspektive können und müssen diese sprachlichen Hierarchien zusätzlich auf die Geschlechter und deren scheinbare Differenzen bezogen werden. In dieser Arbeit hier greife ich auf die vorhin angesprochenen 'Ausreisser' oder 'weniger schönen, reputativen Ausdrücke' zurück, die, wie ich meine, angesichts ihres hohen emotio-nalen Authentizitätsgrades, da meist im Affekt geäussert, etwas mehr Aufmerksamkeit von Seiten der Linguistik verdient hätten. Es stehen folglich Schimpfwörter, genauer gesagt solche für bzw. gegen Männer, im Mittelpunkt. Obgleich es vielleicht interessanter wäre, sich die Schimpfwortbesetzung beider Geschlechter anzusehen, und somit Symmetrien wie Asymmetrien aufzuzeigen, konzentriere ich mich hier ausschliesslich auf Repräsentationen männlicher Abwertung. Einerseits aus dem einfachen Grund, dass alles weitere den Umfang einer Proseminararbeit sprengen würde, andererseits auch um auf kürzestem Weg einer klaren Linie folgen zu können, die letztendlich zu einem ähnlichen, wenn auch weniger detaillierten und differenzierten Ergebnis führt wie ein Vergleich.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 20.09.2020
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Zur Thematisierung der Frauen aus der Perspekti...
45,90 CHF *
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Inhaltsangabe:Einleitung: In der 70er Jahren des 20. Jahrhunderts entsteht ein neuer Forschungsbereich innerhalb der Sprachwissenschaft, in dem feministisch motiviert der Zusammenhang zwischen Sprache und Geschlecht neu erarbeitet wird: die feministische Sprachwissenschaft beziehungsweise feministische Linguistik. Auf einen Artikel über feministische Linguistik bin ich zufällig gestossen. Schon damals habe ich gedacht, dass es ein interessanter Themenbereich für eine Magisterarbeit sein kann. Es ist aber auch von grosser Bedeutung nicht nur für Sprachwissenschaftler sondern auch für einfache Sprachbenutzer, die vermutlich von feministischen Linguistinnen und ihren Thesen keine Ahnung haben. Diese Bedeutsamkeit besteht darin, dass es einen sehr wichtigen Bereich des menschlichen Lebens betrifft, nämlich die Sprache ¿ ein Element der interpersonalen Kommunikation. Für mich ist die Sprache ein autonomes Wesen, die sich zwanglos entwickelt und flexibel an die vorhandene Situation anpassen kann. Die Gruppe der feministischen Linguistinnen repräsentiert dagegen eine andere Stellungnahme ¿ sie wollen die Sprache ¿regieren¿. In diesem Hinblick kann das Beispiel der feministischen Sprachkritik dafür gelten, inwieweit die Sprache von einer kleinen Gruppe der Linguistinnen bewusst gesteuert werden kann und inwieweit es begründet ist, dass die ¿Therapievorschläge¿ Anerkennung in der Gesellschaft, darin auch unter Männern finden können. In der vorliegenden Arbeit wird viel Platz der Thesen der deutschen und polnischen feministischen Linguistinnen gewidmet. In Deutschland sind die linguistischen Untersuchungen in diesem Bereich schon fortgeschritten, in Polen dagegen gibt es erst Ansätze. Es entstehen aber immer neue Arbeiten, die sich mit diesem Problem auseinander setzen. Die Arbeit besteht aus 5 Kapiteln: die ersten vier bilden den theoretischen Teil, im fünften Kapitel wird die Analyse der Personenbezeichnungen in ausgewählten rechtlichen Texten durchgeführt. Im ersten Kapitel wird die Entstehung und Entwicklung der feministischen Linguistik in Deutschland besprochen. Es werden also die Geschichte der Frauenbewegung seit der 70er Jahren bis in die Gegenwart und die Untersuchungsgebiete: sprachliche Ungleichbehandlung und Sprachverhalten von Frauen und Männern dargestellt. Ausserdem werden hier die Ansätze der feministischen Sprachkritik in Polen berücksichtigt, die im gewissen Grade in der Nachahmung der deutschen Linguistinnen bestehen. Die Darstellung [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 20.09.2020
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Feministische Staatstheorie
56,53 € *
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Auf den ersten Blick mag es so scheinen, als habe die deutschsprachige feministische politische Theorie, von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen, in den vergangenen Jahren die staatstheoretische Debatte iibersehen, verges sen, ilbergangen oder vielleicht gar verschlafen. Eva Kreiskys prominent gewordenes Theorem yom Staat als Mannerbund schien der einzig relevante und vielerorts diskutierte Ansatz zum Verhaltnis von Staat und Geschlecht in der feministischen Politikwissenschaft hierzulande. Der 1991 gegrilndete Ar beitskreis Politik & Geschlecht in der Deutschen Vereinigung flir Politische Wissenschaft startete zwar mit dem programmatischen Reader ,Staat aus femi nistischer Sicht' (Biester u. a. 1992a), doch eine Fillle von staatstheoretischen Debatten folgte dieser Edition bedauerlicherweise nicht. Allenfalls unter dem Stichwort Wohlfahrtsstaat im Kontext sozialpolitischer Untersuchungen konn ten weitere staatsbezogene Uberlegungen erwartet werden. Die mehr als zwan zigjahrige Praxis der Neuen Frauenbewegung vis a vis des Staates, chang ie rend zwischen seiner 'Damonisierung' und seiner 'Funktionalisierung' (vgl. S. 20), verhinderte immer wieder die sachlich distanzierte Analyse und Theo riebildung. Erst das gewachsene feministisch-politologische wissenschaftliche SelbstbewuBtsein lieB den gescharften Blick auf den patriarchalen Staat attrak tiv und produktiv erscheinen. Was bislangjedoch fehlte, war eine Dokumentation und kritisch-iiberblik kende Bearbeitung des disparaten Forschungsstandes: hier liegt sie nun end lich vor. Birgit Seemanns Studie systematisiert das gesamte breit gestreute Themenfeid zum vergeschiechtlichten Staat und kategorisiert die analytischen Ansatze in ieicht zugangiicher, ilberzeugender Weise.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 20.09.2020
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