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Zur Thematisierung der Frauen aus der Perspekti...
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Inhaltsangabe:Einleitung: In der 70er Jahren des 20. Jahrhunderts entsteht ein neuer Forschungsbereich innerhalb der Sprachwissenschaft, in dem feministisch motiviert der Zusammenhang zwischen Sprache und Geschlecht neu erarbeitet wird: die feministische Sprachwissenschaft beziehungsweise feministische Linguistik. Auf einen Artikel über feministische Linguistik bin ich zufällig gestossen. Schon damals habe ich gedacht, dass es ein interessanter Themenbereich für eine Magisterarbeit sein kann. Es ist aber auch von grosser Bedeutung nicht nur für Sprachwissenschaftler sondern auch für einfache Sprachbenutzer, die vermutlich von feministischen Linguistinnen und ihren Thesen keine Ahnung haben. Diese Bedeutsamkeit besteht darin, dass es einen sehr wichtigen Bereich des menschlichen Lebens betrifft, nämlich die Sprache ¿ ein Element der interpersonalen Kommunikation. Für mich ist die Sprache ein autonomes Wesen, die sich zwanglos entwickelt und flexibel an die vorhandene Situation anpassen kann. Die Gruppe der feministischen Linguistinnen repräsentiert dagegen eine andere Stellungnahme ¿ sie wollen die Sprache ¿regieren¿. In diesem Hinblick kann das Beispiel der feministischen Sprachkritik dafür gelten, inwieweit die Sprache von einer kleinen Gruppe der Linguistinnen bewusst gesteuert werden kann und inwieweit es begründet ist, dass die ¿Therapievorschläge¿ Anerkennung in der Gesellschaft, darin auch unter Männern finden können. In der vorliegenden Arbeit wird viel Platz der Thesen der deutschen und polnischen feministischen Linguistinnen gewidmet. In Deutschland sind die linguistischen Untersuchungen in diesem Bereich schon fortgeschritten, in Polen dagegen gibt es erst Ansätze. Es entstehen aber immer neue Arbeiten, die sich mit diesem Problem auseinander setzen. Die Arbeit besteht aus 5 Kapiteln: die ersten vier bilden den theoretischen Teil, im fünften Kapitel wird die Analyse der Personenbezeichnungen in ausgewählten rechtlichen Texten durchgeführt. Im ersten Kapitel wird die Entstehung und Entwicklung der feministischen Linguistik in Deutschland besprochen. Es werden also die Geschichte der Frauenbewegung seit der 70er Jahren bis in die Gegenwart und die Untersuchungsgebiete: sprachliche Ungleichbehandlung und Sprachverhalten von Frauen und Männern dargestellt. Ausserdem werden hier die Ansätze der feministischen Sprachkritik in Polen berücksichtigt, die im gewissen Grade in der Nachahmung der deutschen Linguistinnen bestehen. Die Darstellung [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.08.2020
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Inhaltsangabe:Einleitung: In der 70er Jahren des 20. Jahrhunderts entsteht ein neuer Forschungsbereich innerhalb der Sprachwissenschaft, in dem feministisch motiviert der Zusammenhang zwischen Sprache und Geschlecht neu erarbeitet wird: die feministische Sprachwissenschaft beziehungsweise feministische Linguistik. Auf einen Artikel über feministische Linguistik bin ich zufällig gestoßen. Schon damals habe ich gedacht, dass es ein interessanter Themenbereich für eine Magisterarbeit sein kann. Es ist aber auch von großer Bedeutung nicht nur für Sprachwissenschaftler sondern auch für einfache Sprachbenutzer, die vermutlich von feministischen Linguistinnen und ihren Thesen keine Ahnung haben. Diese Bedeutsamkeit besteht darin, dass es einen sehr wichtigen Bereich des menschlichen Lebens betrifft, nämlich die Sprache ¿ ein Element der interpersonalen Kommunikation. Für mich ist die Sprache ein autonomes Wesen, die sich zwanglos entwickelt und flexibel an die vorhandene Situation anpassen kann. Die Gruppe der feministischen Linguistinnen repräsentiert dagegen eine andere Stellungnahme ¿ sie wollen die Sprache ¿regieren¿. In diesem Hinblick kann das Beispiel der feministischen Sprachkritik dafür gelten, inwieweit die Sprache von einer kleinen Gruppe der Linguistinnen bewusst gesteuert werden kann und inwieweit es begründet ist, dass die ¿Therapievorschläge¿ Anerkennung in der Gesellschaft, darin auch unter Männern finden können. In der vorliegenden Arbeit wird viel Platz der Thesen der deutschen und polnischen feministischen Linguistinnen gewidmet. In Deutschland sind die linguistischen Untersuchungen in diesem Bereich schon fortgeschritten, in Polen dagegen gibt es erst Ansätze. Es entstehen aber immer neue Arbeiten, die sich mit diesem Problem auseinander setzen. Die Arbeit besteht aus 5 Kapiteln: die ersten vier bilden den theoretischen Teil, im fünften Kapitel wird die Analyse der Personenbezeichnungen in ausgewählten rechtlichen Texten durchgeführt. Im ersten Kapitel wird die Entstehung und Entwicklung der feministischen Linguistik in Deutschland besprochen. Es werden also die Geschichte der Frauenbewegung seit der 70er Jahren bis in die Gegenwart und die Untersuchungsgebiete: sprachliche Ungleichbehandlung und Sprachverhalten von Frauen und Männern dargestellt. Außerdem werden hier die Ansätze der feministischen Sprachkritik in Polen berücksichtigt, die im gewissen Grade in der Nachahmung der deutschen Linguistinnen bestehen. Die Darstellung [...]

Anbieter: Thalia AT
Stand: 07.08.2020
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