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Indische Frauen in Medienberufen - ein postfemi...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,3, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Seminar für Ethnologie), Veranstaltung: Lehrforschung Indien, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit setzt sich in Anwendung der postfeministischen Kritik mit der Studie 'Making News. Women in Journalism' von Ammu Joseph auseinander und markiert sie als einen Beitrag zum paradigmatischen Schreiben vom ,Leiden der Frau'. Kritisiert werden soll der von Joseph fortgeführte generalisierende feministische Diskurs dabei vor allem in seiner Annahme einer gemeinsamen Unterdrückungserfahrung aller Frauen. Die Unterdrückung wird hier als ein ,fact' gesetzt, als eine angenommene Tatsache, die für die Betrachtung der Aussagen vorausgesetzt wird. Dieser Prozess bildet damit die Umkehr der ethnologischen Methode, bei der zunächst Aussagen und Beobachtungen eingeholt und daraufhin analysiert werden, um letztendlich ein Gesamtbild zu gewinnen. Einseitig in seiner Perspektive und ,blind' gegenüber anderen Facetten des sozialen Lebens der Frau kann der feministische Diskurs zu nichts Anderem als der repetitiven Wiedergabe der eigenen Vorannahmen gelangen. Problematisch daran ist vor allem, dass es im Themenbereich 'Indische Frauen in Medienberufen' keinen anderen Zugang als den feministisch-emanzipatorischen zu geben scheint. Ich möchte damit zum Einen auf eine ,Lücke' in der Wissenschaft und zum Anderen auf die subtile Dominierung eines ganzen Themengebietes durch das feministische Paradigma aufmerksam machen. Zwar gibt es Studien, die einen anderen Ansatz wählen um sich Zugang zur indischen Medienwelt zu verschaffen - sie behandeln jedoch nicht im Konkreten die Frau in der heutigen journalistischen Berufswelt. Mir selbst ist der Kontrast bei meiner Feldforschung zum Thema in Indien begegnet - so gibt es in der alltäglichen Praxis nach meiner Beobachtung viele andere Lebensperspektiven als die von Joseph skizzierten. ,Im Feld' zeigt sich schnell, dass die Journalistinnen sich in ihrem beruflichen Alltag selbst nicht immer als unterdrückt und passiv betrachten, sondern vielmehr aktiv und situationsspezifisch verhandeln.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 29.11.2020
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Indische Frauen in Medienberufen - ein postfemi...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,3, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Seminar für Ethnologie), Veranstaltung: Lehrforschung Indien, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit setzt sich in Anwendung der postfeministischen Kritik mit der Studie 'Making News. Women in Journalism' von Ammu Joseph auseinander und markiert sie als einen Beitrag zum paradigmatischen Schreiben vom ,Leiden der Frau'. Kritisiert werden soll der von Joseph fortgeführte generalisierende feministische Diskurs dabei vor allem in seiner Annahme einer gemeinsamen Unterdrückungserfahrung aller Frauen. Die Unterdrückung wird hier als ein ,fact' gesetzt, als eine angenommene Tatsache, die für die Betrachtung der Aussagen vorausgesetzt wird. Dieser Prozess bildet damit die Umkehr der ethnologischen Methode, bei der zunächst Aussagen und Beobachtungen eingeholt und daraufhin analysiert werden, um letztendlich ein Gesamtbild zu gewinnen. Einseitig in seiner Perspektive und ,blind' gegenüber anderen Facetten des sozialen Lebens der Frau kann der feministische Diskurs zu nichts Anderem als der repetitiven Wiedergabe der eigenen Vorannahmen gelangen. Problematisch daran ist vor allem, dass es im Themenbereich 'Indische Frauen in Medienberufen' keinen anderen Zugang als den feministisch-emanzipatorischen zu geben scheint. Ich möchte damit zum Einen auf eine ,Lücke' in der Wissenschaft und zum Anderen auf die subtile Dominierung eines ganzen Themengebietes durch das feministische Paradigma aufmerksam machen. Zwar gibt es Studien, die einen anderen Ansatz wählen um sich Zugang zur indischen Medienwelt zu verschaffen - sie behandeln jedoch nicht im Konkreten die Frau in der heutigen journalistischen Berufswelt. Mir selbst ist der Kontrast bei meiner Feldforschung zum Thema in Indien begegnet - so gibt es in der alltäglichen Praxis nach meiner Beobachtung viele andere Lebensperspektiven als die von Joseph skizzierten. ,Im Feld' zeigt sich schnell, dass die Journalistinnen sich in ihrem beruflichen Alltag selbst nicht immer als unterdrückt und passiv betrachten, sondern vielmehr aktiv und situationsspezifisch verhandeln.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 29.11.2020
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